Zeit für einResümee

Seit etwas mehr als 3 Jahren läuft die neue LEADER-Periode 2014 – 2020, Zeit also gemeinsam mit dem Vorstand, der Geschäftsstelle und den Vertretern der Abteilung Landesentwicklung und Zukunftsstrategie des Landes Tirol eine „Halbzeitevaluierung“ durchzuführen.

Im Zuge der Evaluierung wurde der aktuelle Stand hinsichtlich der Fördermittelausschöpfung betrachtet, die Arbeit im Projektauswahlgremium evaluiert und die weiteren Schritte hinsichtlich der Erfüllung der lokalen Entwicklungsstrategie besprochen.

Mit einer Ausschöpfungsquote von ca. 20% (gerechnet über alle möglichen Fördertöpfe, welche durch das Regionalmanagement angesprochen werden) wird dem Regio-Verein ein umsichtiger Umgang mit den Fördermitteln attestiert. Geschäftsführer Markus Mauracher erläutert, dass aufgrund der personellen Änderungen im Jahr 2015 noch viele Projekte abzuarbeiten gewesen seien und man sich jetzt neuen Feldern vermehrt widmen kann. Größere Projekte stehen darüber hinaus schon in den Startlöchern, lässt er vorausblicken.

Der Vorstand äußert sich zur größeren Verantwortung positiv und sowohl Obfrau Brigitte Flür, als auch Kassier Günter Riezler erläutern, dass dies auch zu vermehrter Diskussion innerhalb des Gremiums führte. Ein Effekt der größeren Verantwortung war auch der Wunsch des Vorstands, dass Projektträger ihre Projekte selbst vorstellen. Dadurch erkenne man vor allem ob der Projektträger mit Leidenschaft hinter seinem Vorhaben stehe.

Zukünftig werde man auch Arbeitsgruppen installieren und auch vermehrt Wirtschaftsbetriebe ansprechen, erwähnt Geschäftsführer Markus Mauracher, auch das Thema Umlandkooperationen sei ein wichtiges Themenfeld, welches man zukünftig verstärkt angehen werde. Im Allgemeinen befinde man sich aber auf einem sehr guten Weg in Bezug auf die Erfüllung der lokalen Entwicklungsstrategie. In allen drei Aktionsfeldern werde aktiv gearbeitet und Projekte entwickelt, so die Rückmeldung von Seiten des Landes.

Zum Abschluss referierte Christian Stampfer, Vertreter der Abteilung Landesentwicklung und Zukunftsstrategie, über die zukünftige Entwicklung im LEADER – CLLD Bereich. So werde man versuchen, die Regionalmanagements zu einem One-Stop-Shop in Bezug auf Förderungen weiterzuentwickeln. Bereits jetzt können die Regionalmanagements auf verschiedene Fördertöpfe zugreifen, durch die Bündelung weiterer Fördertöpfe beim Regionalmanagement könnte man für die Region einen zentralen Ansprechpartner etablieren. Basis hierfür bilde die bereits ohnehin gute Kommunikation zwischen den einzelnen Fachabteilungen und den Regionalmanagements. Auf überregionaler Ebene gilt es das Prinzip des Bottom-Ups - die Basis des CLLD-Ansatzes – zu stärken, weiters möchte man vor allem auch die Europa Region Tirol Trentino Südtirol ausbauen und im grenzüberschreitenden Kontext verstärkt zusammenarbeiten. Im Hinblick auf die neue Leader-Periode ab 2020 wünsche man sich vor allem weniger Bürokratie - diesbezüglich führe man bereits jetzt schon intensive Gespräche mit den entsprechenden Stellen (Bund, EU-Kommission). 

Bild: Bildarchiv Regio Imst
Bild: Bildarchiv Regio Imst
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