Instandhaltungsprojekt Ötztaler Heimat- und Freilichtmuseum

Das Projekt umfasst Renovierungsarbeiten an insgesamt sieben Objekten. Insbesondere sind dabei Arbeiten an den Dächern vorzunehmen.

Das Projekt dient dabei dem Erhalt des kulturellen Erbes, da das Museum einmalig im Ötztal die zunehmend verschwindende traditionelle bäuerliche Baukultur zeigt. In Zeiten des Umbruchs und radikaler Veränderungen, welche im Zusammenhang mit den zunehmenden Neubautätigkeiten aufgrund von Tourismus etc. stehen, dient das Projekt, neben dem Erhalt des kulturellen Erbes, vor allem der Inwertsetzung von Tradition und Handwerk der Region. Zudem wird durch das Projekt das Freilichtmuseum als auch die Initiative Ötztal Natur und Kultur gestärkt und könnte somit zu einer positiven Entwicklung betreffend der Besucherzahlen beisteuern.

Das Heimat- und Freilichtmuseum zählt zu einer wichtigen kulturellen Institution des Ötztals. Das Museum lässt die Besucher den bäuerlichen Lebensraum sowie Lebensstil und Alltag der vergangenen Jahrhunderte hautnah erleben.

Im Zuge jahrelanger Arbeit konnten wertvolle Objekte, wie das alte Sägewerk oder die Schwinghütte vor dem Zerfall und dem Abriss bewahrt werden.

Die traditionell erhaltenen Objekte besitzen zumeist Holzdächer, welche mit der Zeit jedoch renovierungsbedürftig werden. In den letzten Jahren wurde versucht mittels Eigenmitteln die Reparaturen zu stemmen, diese reichten jedoch nicht mehr aus und so lief das Museum Gefahr die Häuser zu verlieren.

Projektträger Ötztaler Heimatverein
Gesamtkosten EUR 150.000,00
Projektlaufzeit 15.03.2016 bis 31.12.2017
Standort Längenfeld Lehn

Museumsfest am 23.07.2017

Am Sonntag, den 23.07.2017 wird anlässlich der Fertigstellung des Instandhaltungsprojekts ein Museumsfest stattfinden.

 

Wo?Ötztaler Heimat und Freilichtmuseum6444 Längenfeld | Lehn 24
Wann?23.07.2017 ab 14:30 Uhr

Medienberichte

Bestandsaufnahme im Jänner 2016:

Die Bauarbeiten starten Mitte April - hier erste Bilder von der Baustelle beim Objekt "Säge".

Die Säge ist jenes Gebäude, welches im Vergleich zu den anderen Gebäuden am schlimmsten vom Verfall betroffen war. Die Bauarbeiten mussten zügig beginnen, da der vorbeilaufende Bach im Mai Hochwasser führen würde und somit eine Renovierung unmöglich machen würde. Zeitgleich wurde auch das Dach des Pfostenspeichers neu gedeckt.

Fertigstellung der Säge im Mai 2016:

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