Zeit für ein Resümee

Seit etwas mehr als 3 Jahren läuft die neue LEADER-Periode 2014 – 2020, Zeit also gemeinsam mit dem Vorstand, der Geschäftsstelle und den Vertretern der Abteilung Landesentwicklung und Zukunftsstrategie des Landes Tirol eine „Halbzeitevaluierung“ durchzuführen.

 Im Zuge der Evaluierung wurde der aktuelle Stand hinsichtlich der Fördermittelausschöpfung betrachtet, die Arbeit im Projektauswahlgremium evaluiert und die weiteren Schritte hinsichtlich der Erfüllung der lokalen Entwicklungsstrategie besprochen.

Mit einer Ausschöpfungsquote von ca. 20% (gerechnet über alle möglichen Fördertöpfe, welche durch das Regionalmanagement angesprochen werden) wird dem Regio-Verein ein umsichtiger Umgang mit den Fördermitteln attestiert. Geschäftsführer Markus Mauracher erläutert, dass aufgrund der personellen Änderungen im Jahr 2015 noch viele Projekte abzuarbeiten gewesen seien und man sich jetzt neuen Feldern vermehrt widmen kann. Größere Projekte stehen darüber hinaus schon in den Startlöchern, lässt er vorausblicken.

Der Vorstand äußert sich zur größeren Verantwortung positiv und sowohl Obfrau Brigitte Flür, als auch Kassier Günter Riezler erläutern, dass dies auch zu vermehrter Diskussion innerhalb des Gremiums führte. Ein Effekt der größeren Verantwortung war auch der Wunsch des Vorstands, dass Projektträger ihre Projekte selbst vorstellen. Dadurch erkenne man vor allem ob der Projektträger mit Leidenschaft hinter seinem Vorhaben stehe.

Zukünftig werde man auch Arbeitsgruppen installieren und auch vermehrt Wirtschaftsbetriebe ansprechen, erwähnt Geschäftsführer Markus Mauracher, auch das Thema Umlandkooperationen sei ein wichtiges Themenfeld, welches man zukünftig verstärkt angehen werde. Im Allgemeinen befinde man sich aber auf einem sehr guten Weg in Bezug auf die Erfüllung der lokalen Entwicklungsstrategie. In allen drei Aktionsfeldern werde aktiv gearbeitet und Projekte entwickelt, so die Rückmeldung von Seiten des Landes.

Zum Abschluss referierte Christian Stampfer, Vertreter der Abteilung Landesentwicklung und Zukunftsstrategie, über die zukünftige Entwicklung im LEADER – CLLD Bereich. So werde man versuchen, die Regionalmanagements zu einem One-Stop-Shop in Bezug auf Förderungen weiterzuentwickeln. Bereits jetzt können die Regionalmanagements auf verschiedene Fördertöpfe zugreifen, durch die Bündelung weiterer Fördertöpfe beim Regionalmanagement könnte man für die Region einen zentralen Ansprechpartner etablieren. Basis hierfür bilde die bereits ohnehin gute Kommunikation zwischen den einzelnen Fachabteilungen und den Regionalmanagements. Auf überregionaler Ebene gilt es das Prinzip des Bottom-Ups - die Basis des CLLD-Ansatzes – zu stärken, weiters möchte man vor allem auch die Europa Region Tirol Trentino Südtirol ausbauen und im grenzüberschreitenden Kontext verstärkt zusammenarbeiten. Im Hinblick auf die neue Leader-Periode ab 2020 wünsche man sich vor allem weniger Bürokratie - diesbezüglich führe man bereits jetzt schon intensive Gespräche mit den entsprechenden Stellen (Bund, EU-Kommission). 

Jahresbericht 2016 online

Unser Jahresbericht 2016 ist online. Neben allerhand Wissenswertes über die Projekte in der Region bietet der Jahresbericht auch Einblicke in unsere tägliche Arbeit. Viel Spaß beim Lesen, wünscht das Team des Regio Vereines.

14. Generalversammlung am 06.04.2017

Am vergangenem Donnerstag lud Obfrau Brigitte Flür die Mitglieder des Vereins in den Oberlandsaal der Gemeinde Haiming zur 14. Generalversammlung des Regio Vereins.

Zahlreiche Mitglieder folgten der Einladung und lauschten den Berichten aus dem Verein. Neben einem erfreulichen Jahresabschluss 2016, einer bestandenen Rechnungsprüfung sowie der Präsentation eines ausgewogenem Budgets für das Jahr 2017 standen vor allem die 12 Förder-Projekte im Fokus des Abends. Gemeinsam mit den bereits beschlossenen Projekten der Vorjahre konnten in dieser Periode somit bereits mehr als EUR 500.000,00 an Fördermittel freigegeben werden, damit wurde eine Wertschöpfung von mehr als einer Million Euro in der Region generiert.

Neben den Förderprojekten warteten auch Marlies Trenkwalder, Freiwilligenkoordinatorin des Bezirks, und KEM-Managerin Gisela Egger mit positiven und erfreulichen Zahlen auf. So konnte das Freiwilligenzentrum Bezirk Imst im vergangenem Jahr über 100 Ehrenamtliche vermitteln und in mehr als 70 Vernetzungstreffen das Ehrenamt-Netzwerk vertiefen und ausgebauen. Die Klima- und Energiemodellregion biegt allmählich in die Schlussgerade ein. Das Umsetzungskonzept ist schon fast zur Gänze erfüllt und besonders erbauend stimmt die Tatsache, dass in 23 von 24 Gemeinden Energieteams installiert werden konnten. Mit Ende Mai läuft diese Periode der KEM aus - positiv gestimmt ist man hinsichtlich einer Weiterführung der KEM ab 2018 - da alle Gemeinden des Bezirks ihr Interesse an einer Fortführung bereits bekundet haben. 

Neben den Berichten standen auch zwei Neuwahlen an. Eine Neuwahl des Vorstands musste aufgrund der Pensionierung von AMS Geschäftsführer Erwin Klinger sowie dem bevorstehendem Ende der laufenden Funktionsperiode der Vorstandsmitglieder durchgeführt werden. Luise Mungenast wird zukünftig die Interessen des AMS vertreten. Darüber hinaus wurde Thomas Stoll zum neuen Rechnungsprüfer gewählt, da der bisherige Rechnungsprüfer Martin Dablander aus privaten Gründen seinen Rückzug bekanntgab.

Der Zukunft blickt der Verein positiv entgegen. Zahlreiche Projekte stehen in den Startlöchern und mit dem regionalwirtschaftlichen Programm Pitztal kommen auch neue Herausforderungen auf das Team des Regionalmanagements zu. 

 

Bilder von der GV gibt es hier

Nähere Informationen zu unseren Tätigkeiten 2016 gibt es in unserem Jahresbericht.

Anstrengungen machen sich bezahlt

Nach mehreren Jahren intensiver Vorbereitungen und Gespräche macht sich die Arbeit von Frau Gisela Egger, Managerin der Klima- und Energiemodellregion Imst, immer mehr und mehr bezahlt. Besonders stolz kann man auf das immer größer werdende Interesse hinsichtlich der Elektrotaxis der Gemeinden sein. Nachdem Stams vor 2 Jahren mit der Initiative "Staxi" startete haben nun immer mehr Gemeinden Interesse an einer derartigen Einrichtung. Tarrenz folgte mit dem Seniorenmobil im letzten Jahr, die Gemeinden Nassereith und Arzl im Pitztal planen bereits an ihrem E-Taxi. 

Neben den Taxis konnte man auch bereits 5 Gemeinden dabei unterstützen e5-Gemeinden zu werden. Nicht zu vergessen ist die intensive Vernetzungsarbeit und die starke Förderung energiesparender Maßnahmen. Mehr Informationen gibt es hier

10. PAG- und 49. Vorstandssitzung erfolgreich absolviert

Am 13.03. fand die 10. PAG - und 49. Vorstandssitzung des Vereins Regionalmanagement Bezirk Imst statt. Neben zwei Grundsatzentscheidungen für die Förderprojekte "Pitztaler Tirggen - Der Samen geht auf" und dem "Alpinen Sicherheitstag" wurden dem Vorstand auch die aktuellen Tätigkeiten der operativen Ebene des Vereins präsentiert. So wird demnächst eine einheitliche Gestaltungslinie samt Überarbeitung der Homepage in Angriff genommen und auch auf die KEM- und Freiwilligenkoordinatorinnen könnten neue Aufgaben zukommen. 

Der ländliche Raum der Zukunft

Am 21. Februar nahm Regio-Geschäftsführer Markus Mauracher an der Veranstaltung "Masterplan Ländlichen Raum" teil. Im Dialog mit BM Andrä Rupprechter, Politikwissenschaftler Peter Filzmeier und weiteren Stakeholdern wurde über das Thema "Leben am Land" und dessen zukünftige Entwicklung debattiert. Dabei wurden Themen wie Tourismus, Ehrenamt und Bildung angesprochen, welche vor allem auch im ländlichen Raum eine wichtige Rolle darstellen und in Verbindung mit geeigneten Maßnahmen auch die Abwanderung aus dem ländlichen Raum entgegenwirken können. Im Zuge der Diskussion kam klar hervor, dass die Menschen vor Ort die Stärken und Bedürfnisse ihrer Region selbst am besten kennen. Dies bestärkt wiederum vor allem die Rolle der Regionalmanagements in den Regionen. 

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier BMLFUW

Neue Projekte

Am 09.02.2017 tagte das Projektauswahlgremium des Vereins Regionalmanagement Bezirk Imst zum zehnten Mal. In der Sitzung konnten für drei Projekte ein Beschluss und für zwei weitere Projekte eine Grundsatzentscheidung getroffen werden.

Die neuen Projekte:

Bilder vom 1 AG Treffen "Integration und Gemeinwohl" online

Bilder von der Veranstaltung gibt es hier

Ersthelfer für Flüchtlingsheime

15 interessierte Asylwerber aus Imst wurden am Samstag, den 03.12.2016 zu professionellen Erst-Helfern ausgebildet. Auf Initiative des Regionalmanagements Bezirk Imst und in Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingsheim Imst sowie dem Roten Kreuz Imst gelang es einen Erste Hilfe Kurs auf die Beine zu stellen, um die Kommunikation im Einsatzfall aber auch die Erstversorgung bei Notfällen in Asylheimen zu verbessern. „Wir haben vermehrt mit neuen Anforderungen bei Einsätzen in Asylheimen zu tun, die Kommunikation mit den Patienten gestaltet sich oft schwierig und konkrete Ansprechpartner sind, vor allem in den Nachtstunden, schwer zu finden“, erklärt Bezirksstellenleiter Günter Kugler den Hintergrund des Projekts. Ziel der Ausbildung ist es Erste Hilfe Beauftragte in den Asylheimen zu etablieren, welche im Falle eines Notfalls erste Hilfsmaßnahmen am Patienten leisten, sowie neben der Leitstelle Tirol auch dem Rettungsdienstpersonal vor Ort hilfreiche Informationen zum Patienten vermitteln können. Deshalb stand neben den lebensrettenden Sofortmaßnahmen vor allem das richtige Absetzen eines Notrufs und die Kommunikation mit dem Rettungsdienst im Zentrum des 5-stündigen Schulungsprogrammes. Aufgrund der verschiedenen kulturellen Hintergründe wurde der Kurs sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch abgehalten. „Wir werden zukünftig die Erste Hilfe Beauftragten auch intern in den Heimen erkenntlich machen, sodass auch die anderen Bewohner wissen, dass es einen Ersthelfer gibt, den man in Notfällen kontaktieren kann“, erläutert Nina Hinkel, Heimleiterin des Flüchtlingsheims in Imst, die weitere Vorgehensweise.

Von den Asylwerbern wurde das Projekt sehr gut angenommen, sollte sich das Projekt behaupten, werde man zukünftig weitere Kurse anbieten und das Angebot ausbauen. 

Hinter Gerichten stecken Geschichten

Auf großen Anklang stoß am Freitag, den 02.12.2016 die Vorstellung des Buches "Hinter Gerichten stecken Geschichten".

Drei Schülerinnen der BHAK Imst widmeten ihr Maturaprojekt dem Integrationsbüros und der Kochkultur aus verschiedenen Ländern und luden am Freitag den 02.12.2016 gemeinsam mit dem Integrationsbüro Imst, dem Freiwilligenzentrum und MITEINAND in Imst zur Präsentation ihres Werkes.

Die Idee entstand beim gemeinsamen Kochen typischer Speisen aus den Herkunftsländern mit den ABC-Café-Besucherinnen. Neben den Kochkünsten erfuhren die Schülerinnen auch die jeweiligen Lebensgeschichten der Frauen. Aus diesen sehr persönlichen Zutaten kreierten sie das Kochbuch „Hinter Gerichten stecken Geschichten“. Neben der Buchpräsentation gab es die süßen Kostproben aus dem Rezeptteil zum Verkosten und die Gelegenheit zum Plaudern mit allen Beteiligten

Der Reinerlös der Bücher kommt dem Integrationsbüro für den Ankauf von Lebensmitteln zu Gute. 

Mit Vollgas ins neue Netzwerk "Integration und Gemeinwohl"

Am Dienstag, den 08.11.2016 fand im Kultursaal Roppen die Auftaktveranstaltung zum neuen Projekt des Regionalmanagements Bezirk Imst statt. Dem Aufruf zur Entwicklung einer gemeinsamen Plattform für die Thematik "Integration und Gemeinwohl" folgten Vertreter der verschiedensten Organisationen, wie dem AMS, der AK, dem Roten Kreuz, dem Jugendzentrum, dem Pädagogischen Beratungszentrum, der Diakonie und des Tiroler Sozialen Dienstes. Als sehr positiv wurde vom Organisationsteam auch die Anwesenheit zahlreicher Ehrenamtlicher gesehen. Das Ziel des Abends beschrieb die Obfrau des Regio Vereines Frau Brigitte Flür wie folgt: „Wir wollen, dass vorhandene Ressourcen effizient genutzt werden und vor allem auch die Motivation der vielen Freiwilligen und der Institutionen erhalten bleibt." Das Projekt ist Teil des transnationalen EU Integrationsprojektes, an welchen 4 europäische Ländern und 15 ländliche Regionen teilnehmen (nähere Informationen hier). 

Rund zwei Stunden wurde auf den einzelnen Tischen intensiv darüber diskutiert, was man derzeit an vorhandenen Möglichkeiten im Bereich Integration hat, woran es mangelt und was mach sich zukünftig an Unterstützung wünschen würde. Die Ergebnisse zeigen, dass es zwar eine große Vielfalt an Angeboten gibt, es aber vor allem an Begegnungszonen und der damit verbundenen Mobilität für Migranten mangelt, die Netzwerkarbeit vertieft gehört und Zuständigkeiten klarer kommuniziert werden müssen. 

In einem nächsten Schritt wird ein Protokoll verfasst und die nächsten Schritte in einer Steuerungsgruppe, dem auch das Integrationsbüro Imst sowie die Projektleiterin von "Miteinand in Imst" angehört, thematisiert. Anfang des nächsten Jahres sollen dann erneut die Institutionen an einen Tisch geholt werden und die konkreten nächsten Schritte koordiniert und projektiert werden.

LINC 2016

Vom 27. bis 29.09.2016 fand die heurige LINC Veranstaltung in Ungarn statt. Leader-Gemeinschaften aus Irland, Luxemburg, Großbritannien, Finnland, Estland, Deutschland, Ungarn, Rumänien, Österreich, Belgien, Tschechien, Lettland, Moldavien, Polen, Slowakei, Spanien und Schweden nahmen an dieser Veranstaltung teil. Erfahrungsaustausch, gegenseitiges Kennenlernen, Kontakte knüpfen, Netzwerken und Wissenstransfer stehen dabei im Vordergrund dieser Veranstaltung. 

Bei kulturellen Veranstaltungen, Workshops zu verschiedenen Themen und Exkursionen zu örtlichen mit LEADER-Mitteln unterstütze Projekte lernten die Teilnehmer die Region Dabas (Ungarn) besser kennen. Gemeinsame Gespräche förderten gegenseitiges Vertrauen und festigten den Gedanken, dass LEADER-Regionen stark von den geförderten Projekten profitieren und LEADER wirkt. 

Die nächste LINC Veranstaltung findet im Mai 2017 in Luxemburg statt. 

Interessante Links:

LINC 2016 - Das Video

Almbegegnung 2016 - Besuch auf der Alm Gampe Thaya

Am Samstag, den 25.06.2016 rief die Bezirkslandwirtschaftskammer Imst in Kooperation mit dem Regionalmanagement Bezirk Imst zur diesjährigen Almbegegnung auf die Alm Gampe Thaya in Hochsölden.

Die Almbegegnung findet im Rahmen der Terra Raetica bereits zum fünften Mal statt, und wird abwechselnd von den Regionen Vinschgau, Engadin, Landeck und Imst organisiert. Heuer zog es die durch den Interreg-Kleinprojektefond geförderte Veranstaltung auf die erste Genuss Hütte im Ötztal - die Alm Gampe Thaya. Im Zentrum der Veranstaltung stand der Erfahrungsaustausch zwischen den bäuerlichen Betrieben aus dem Vinschgau, dem Engadin und dem Tiroler Oberland. Während der kurzen Wanderung berichtete Obmann Stellvertreter der Bezirkslandwirtschaftskammer Imst Andreas Gstrein über die Almweidewirtschaft in der Region. Auf der Alm präsentierte Hüttenwirt Jakob Prantl seine Alm und gab Einblicke in die Arbeits- und Wirtschaftsweise. Beim anschließenden Essen wurden Erfahrungen ausgetauscht und die Wichtigkeit dieses Austausch- und Kooperationsprojektes von den Regionsvertretern hervorgehoben.

Hier einige Eindrücke.

Solarabend 14.06.2016

Am 14.06.2016 fand im Gemeindesaal von Karrösten eine Informationsveranstaltung zum Thema Solarenergie statt. 

Sepp Rinnhofer von der Energie Tirol informierte die Anwesenden über Möglichkeiten der Nutzung von Solarenergie in öffentlichen als auch privaten Gebäuden. So wurden Konzepte zur dezentralen Wärmeversorgung vorgestellt und diskutiert.

Im Anschluss referierte Günter Flür über das Gemeindehaus von Karrösten, welches als Passivhaus errichtet wurde. Zudem präsentierte er den Prozess der Gemeine hin zur Ernennung als Tiroler Solargemeinde.

Den Abend rundete ein Vortrag von der Klima-und Energiemodellregion-Managerin Gisela Egger ab.

Galerie

Pitztaler Tirgge im Imst TV

Im Zuge der Regionalen Agenda Pitztal wurde eine Broschüre zum Pitztaler Tirggen entwickelt. Diese wurde im Rahmen einer Kochshow bei Imst-TV präsentiert.

Die Kochshow ist hier online einsehbar.

Des Tirggens Rückkehr

Im Rahmen des Projektes Regionale Agenda Pitztal wurde eine Projektinitiative gegründet, welche sich der Erhaltung alter Getreidesorten widmete. Im Zuge dessen wurde auch der Pitztaler Tirggen "wiederentdeckt". Der Student Thomas Wassermann wurde anschließend mit der Aufarbeitung dieser Sorte betraut und entwickelte daraus eine Broschüre. 

Die Broschüre enthält Wissenswertes über die Geschichte, den Anbau als auch über die Verarbeitung der rund 500 Jahre alten Sorte. Neben der Aufarbeitung stand auch die Bewerbung dieser regionalen Pflanze im Vordergrund. So konnten wieder lokale Bauern im Pitztal gefunden werden, welche diese Maissorte heuer anbauen. Feinschmeckern steht das Mehl dann ab Herbst im Bioladen der Familie Larcher aus Arzl im Pitztal sowie beim Biohof Glatzl im Haming zur Verfügung.

Broschüre Pitztaler Tirggen

Klausurabend und Vernetzungstreffen am 06.04.2016 im Kultursaal Roppen

Das Regionalmanagement Bezirk Imst lud die neuen politischen Amtsträger des Bezirks und die regionalen Akteure zum Klausurabend und Vernetzungstreffen nach Roppen in den Kultursaal.

Geschäftsführer Markus Mauracher stellte die Struktur des Vereins Regionalmanagement Bezirk Imst vor und erklärte den 16-köpfigen Vereinsvorstand, der zugleich das Auswahlgremium der regionalen Projekte darstellt. Letztes Jahr begann die neue Förderperiode. Bei drei Sitzungen des Projektauswahlgremiums im Jahr 2015 konnten sechs regionale Projekte ausgewählt werden. Heuer konnten bereits vier Projekte ausgewählt werden. Das Regionalmanagement unterstützt und begleitet Förderprojekte von der Idee bis zur Endabrechnung. Entsprechende Projekte können laufend eingereicht werden.

Marlies Trenkwalder stellte das Projekt Freiwilligenzentrum Bezirk Imst vor. Mit der Einrichtung des Freiwilligenzentrums im Regionalmanagement Imst, ist eine Anlaufstelle zur Förderung des freiwilligen Engagements entstanden. Es soll einerseits die Vernetzung mit gemeinwohlorientierten Institutionen und Einrichtungen, die mit Freiwilligen arbeiten stattfinden und andererseits die Vermittlung und Begleitung der Freiwilligen organisiert werden. Weitere Informationen unter www.freiwillige-tirol.at.

Im Mittelpunkt des Vernetzungstreffens stand das Projekt Energiebündel Imst (Klima- und Energie Modellregion), das Gisela Egger seit Beginn des Jahres leitet. Sie brachte den interessierten Zuhörern die elementare Bedeutung des Projektes nahe und unterstrich besonders die Verantwortung der politischen Amtsträger dazu beizutragen, die Auswirkungen des Klimawandels zu begrenzen.Die Projektleitung des Energiebündels informiert, unterstützt, begleitet und trägt das Netzwerk, das für den Erfolg unerlässlich ist. Es gibt bereits einige Gemeinden, die mit großem Engagement bereits effektive und sichtbare Erfolge erzielen konnten und wir dürfen davon ausgehen, dass sich nun, zum Start in die neue Amtsperiode, noch viele weitere dem essenziellen Thema unserer Zeit – Energie annehmen.

Weitere Informationen unter www.energiebuendel-imst.at

 

 

13. Generalversammlung im Widum Stams

Am 30.03.2016 fand die 13. Generalversammlung des Regionalmanagements Bezirk Imst im Widum der Gemeinde Stams statt.

Obfrau Brigitte Flür lies das ereignisreiche Jahr 2015 Revue passieren und berichtete über zahlreiche Projekte und Tätigkeiten. Das vergangene Jahr war vor allem durch die Anerkennung als LEADER-Region für das Programm LEADER 2014-2020 geprägt, sowie durch einige Personalwechsel. Als neuer Geschäftsführer wurde Ing. Markus Mauracher, MSc ins Boot geholt. Im November wurde mit Manuel Flür, BSc ein weiterer Mitarbeiter aufgenommen. Neben personellen Veränderungen war das Jahr auch mit der Übergabe von Climbers Paradise an den neu gegründeten Verein Climbers Paradise Tirol geprägt.

Mit der ersten Sitzung des Projektauswahlgremiums im September 2015 eröffnete man die neue Förderperiode durch die Genehmigung der Förderprojekte: Weiterentwicklung ABC-Cafe, Weiterentwicklung Miteinand, Widiversum, Samstagskinderbertreuung Sölden, Regionale Agenda Pitztal und dem Erlebnismarkt Pitztal. Die Projekte sind hier einsehbar. 

Aufgrund der Gemeinderatswahlen im Februar diesen Jahres gab es auch personelle Änderungen im Vorstand des Vereins. So löst Mag. Günter Riezler den bisherigen Kassier Mag. Ralf Schonger ab und Beate Plattner ersetzt den ehemaligen Bürgermeister von Arzl im Pitztal Siegfried Neururer als Kassier Stellvertreter. Als Vertretung der Gemeinden wurde der Gemeinderat Michael Amprosi von Oetz, Bürgermeister Karl Raich von Jerzens sowie die Vizebürgermeisterin von Silz, Frau Daniela Holaus in den Vorstand gewählt.

Zum Abschluss der Generalversammlung durfte Obfrau Brigitte Flür den scheidenden Vorstandsmitgliedern Mag. Ralf Schonger, Siegfried Neururer und Bernhard Krabacher ihren Dank aussprechen und ein kleines Geschenk überreichen.


Der Tätigkeitsbericht des Jahres 2015 ist hier abrufbar: Tätigkeitsbericht

Regionalmanagement Bezirk Imst übergibt ClimbersParadise an neu gegründeten Verein

Was mit einer kleinen Idee im Jahre 2007 entstand wurde innerhalb weniger Jahre zu einem wichtigen Bestandteil der Tiroler Kletterlandschaft – die Rede ist von der Plattform climbers-paradise.com. Nun, neun Jahre später, wurde das Projekt Anfang März an den neuen Träger, den Verein Climbers Paradise Tirol, übergeben.

Die Erfolgsgeschichte begann 2007, als die Erfolge der Tiroler Sportkletterer sowie des Kletterteams Imst, unter der Leitung von Mike Gabl, ein Projektteam dazu bewegte Tirol als eine überregionale Destination für den Klettersport zu etablieren. Unter der Leitung des Regionalmanagements Bezirk Imst und unter Mithilfe mehrerer über das LEADER-Programm der EU mitfinanzierte Projekte konnte die Entwicklung der Plattform weiter vorangetrieben werden. Durch die Beteiligung der Tourismusverbände und der Tirol Werbung hatte das Regionalmanagement Bezirk Imst kompetente Partner und die Plattform konnte weiter ausgebaut und neuen Anforderungen gerecht werden. So wurde neben der Plattform auch ein Qualitätshandbuch für den Klettersport entwickelt und der tirolweite Ausbau der Plattform in Angriff genommen. Die Anstrengungen wurden in den darauffolgenden Jahren belohnt, so konnten bereits im Jahre 2010 über 1,7 Millionen Page-Views und 175.000 Besucher auf der Website verzeichnet werden. Drei Jahre später wurden auch den neuen Entwicklungen im Bereich der Social Media Rechnung getragen. So zählte die Plattform auf Facebook knapp 4.000 Mitglieder. Auch der Informationsgehalt wurde zunehmend ausgebaut – so waren 2013 7.120 Kletterrouten und 517 Kletterlocations online und der Newsletter verzeichnete 10.000 Abonnenten. In den weiteren Jahren kamen neue Zusatzangebote hinzu, so wurde eine Gefahrenmeldestelle auf der Seite eingerichtet, eine App entwickelt und die Interaktivität und Benutzerfreundlichkeit der Website stets den neuen Anforderungen angepasst.

Im Laufe des Jahres 2015 entschließ der Vorstand des Regionalmanagement Bezirk Imst das Projekt einem neuen Träger zu übergeben. Der neue Träger, der Verein Climbers Paradise Tirol mit Geschäftsführer Gerhard Gstettner, unterzeichnete zu Beginn dieses Monates den Vertrag. Der Unterzeichnung gingen Monate mit zahlreichen Besprechungen rund um die Überführung der Rechte und Pflichten einher. Die teils „mühsamen Prozesse“, so der Geschäftsführer des Regionalmanagement Bezirk Imst Markus Mauracher, konnten jedoch im Einvernehmen aller Beteiligter gelöst werden und so konnte am 02.03.2016 bei der Generalversammlung des neu gegründeten Vereins Climbers Paradise Tirol der Übergabevertrag unterzeichnet werden.

Den Artikel in der Tiroler Tageszeitung vom 17.03.2016 finden Sie hier.

Beitritt zum LEADER forum Österreich

Bei der Vorstandssitzung am 25.02.2016 wurde der Beitritt zum LEADER forum Österreich beschlossen.

Dieser Zusammenschluss aller LEADER Regionen Österreichs bietet unter anderem folgende Vorteile:

  • verstärkte Zusammenarbeit mit anderen Regionen
  • Mitspracherecht bei nationalen Entscheidungen
  • Weiterentwicklung und Stärkung der Idee LEADER

Nähere Informationen erfahren Sie hier: LEADER forum Österreich

Besuch von NRin Dipl.-Kffr. (FH) Elisabeth Pfurtscheller

 

Am Mittwoch, den 28. Oktober 2015 stattete Frau NRin Elisabeth Pfurtscheller dem Freiwilligenzentrum im Regionalmanagement Imst einen Besuch ab.

Nach detaillierten Informationen über die laufenden Projekte und die administrativen Vorgaben in der Förderungsabwicklung, wurden die aktuellen Themen des Freiwilligenzentrums genauer besprochen.

 

Die Freiwilligenpartnerschaft wurde Anfang 2015 initiert, um das Ehrenamt in Tirol zu stärken und dient als zentrale Informations- und Koordinations-drehscheiben, um Organisationen und Interessierte zusammenzuführen. Für den Bezirk Imst wurde das Freiwilligenzentrum im Regionalmanagement eingerichtet.

Bisher ist der Kontakt zu 26 Einrichtungen hergestellt, mit denen es regelmäßige Vernetzungstreffen gibt. Die Vermittlung von Freiwilligen ist im Moment hauptsächlich im Asyl- und Migrationsbereich, wie z.B. Deutschunterricht, Konversation, Freizeitgestaltung, Kinderbetreuung,.. Aber auch in den Bereichen Senioren, Jugend, Menschen mit Behinderung, Natur und Kultur gibt es auf www.freiwillige-tirol.at Angebote für interessierte Freiwillige.

Für 2016 ist landesweit der Schwerpunkt Jugend geplant. Ebenso wird es Fortbildungen zu versch. Themen für Ehrenamtliche geben. Der Freiwilligentag findet am 18.03.2016 statt.

Wir bedanken uns für den regen Austausch mit Frau NRin Elisabeth Pfurtscheller und das entgegengebrachte Interesse an unserer vielseitigen Tätigkeit im Regionalmanagement Imst, mit all den täglichen Herausforderungen.

Vorstands-Klausur des Regio Vereins

Am 19. Oktober 2015 hat er Regio Verein zur Klausur mit anschließendem Herbstfest´l geladen.

Nach einem Kurzimpuls von DI Stampfer Christian zur praktischen Umsetzung der lokalen Strategie, bot sich die Gelegenheit, offene Fragen zu klären und Anregungen zu deponieren. Nach einem sehr informativen Nachmittag und regen Gedankenaustausch, kam das leibliche Wohl auch nicht zu kurz.

LINC 2015

Vom 29.09. bis 01.10. fand das Europäisches LEADER-Treffen in Maratea in Italien statt.

Mit L.I.N.C. wollen die InitiatorInnen und die Kooperationspartner in Österreich – Hohe Salve (2010), Deutschland (2011), Estland (2012), Finnland (2013), Österreich - Osttirol (2014) und Italien (2015) neue Wege beim Aufbau von Beziehungen zwischen Europäischen LEADER-Regionen beschreiten.

Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch und das Lernen von Gleichgesinnten zum Thema Innovation in der ländlichen Entwicklung wurde kombiniert mit sportlichen Aktivitäten. Vernetzung und Erfahrungsaustausch passieren nicht nur in Seminarräumen und Workshops. Für den Aufbau von Beziehungen spielen gemeinsame Erlebnisse in einer angenehmen Atmosphäre und einer anregenden Umgebung eine entscheidende Rolle.

Die Sportbewerbe tragen zur Stärkung der transnationalen Beziehungen bei, L.I.N.C. nutzt die "völkerverbindende Kraft des Sportes".

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Homepage www.info-linc.eu

...Impressionen zur Veranstaltung

 

 

 

Wir starten in die neue LEADER Periode

Mit der Überreichung der Anerkennungsurkunde bei der Auftaktveranstaltung am 24. Juni 2015 in Wien, ist es fix. Wir sind wieder Leader Region 2014-2020.

Bundesminister Andrä Rupprechter betonte die herausragende Bedeutung dieses Programms für starke ländliche Regionen und damit ein lebenswertes Österreich.

 

 

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Regionsmanagement Bezirk Imst
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Fax: DW 4