Eine Exkursion ins blühende Unterland

06.06.2018 - Was bedeutet naturnahe öffentlichen Grünflächengestaltung und wie kann diese aussehen? Diese und weitere Fragen der interessierten Exkursionsteilnehmer wurden am vergangenen Dienstag, 05.06.2018, auf einer Exkursion nach Kirchbichl und Volders im Unterland beantwortet.

Den Aufruf des Regionalmanagements Bezirk Imst und der Klima- und Energiemodellregion Imst zur Exkursion ins Unterland folgten knapp 20 Interessierte aus den Gemeinden Rietz, Stams, Mötz, Obsteig, Silz, Haiming und Roppen. Zweck der Exkursion war es die teilnehmenden Vertreter der Gemeinden auf das geplante LEADER-Projekt „Das Inntal summt“ einzustimmen. Die fachliche Führung übernahm Stefanie Pontasch von der Tiroler Umweltanwaltschaft. Den Einblick in die Praxis boten bei der Führung in Kirchbichl die beiden Bauhofmitarbeiter und in Volders Vizebürgermeister Horst Wessiak sowie ein Gemeindemitarbeiter. So konnte sowohl die Sicht von Fachexperten, jener der direkt betroffenen Gemeindemitarbeiter als auch die politische Ebene betrachtet und erläutert werden. Dabei wurden sowohl die Vor- als auch Nachteile behandelt. Einer etwas kostenintensiveren Anfangsphase stehen große Einsparungspotentiale in Bezug auf die laufende Pflege gegenüber. Darüber hinaus leisten die Grünflächen einen wertvollen Beitrag zur Insektenvielfalt und durch die unterschiedlichen Blühzeiten der verwendeten Pflanzen ändert sich auch die Optik der Flächen laufend. Die von einigen Teilnehmern vermutete Anfälligkeit der Pflanzen gegenüber Salz und anderen Schadstoffe konnte von den Experten vor Ort entkräftet werden.

Insgesamt konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an sieben verschiedene Grünflächen den Erfolg einer naturnahen Grünflächengestaltung selbst begutachten. Von einer erst vor wenigen Wochen angelegten Fläche beim Friedhof, über Verkehrsflächen bis hin zu Böschungsbegrünungen. Die Vielfalt zeigte, dass eine naturnahe Grünflächengestaltung auf den unterschiedlichsten Flächen, die in einer Gemeinde zu begrünen sind, funktioniert. Einheitlicher Tenor der Experten vor Ort war allerdings, dass eine professionelle Begleitung und entsprechender Öffentlichkeitsarbeit für den Erfolg des Projekts von größter Bedeutung ist.

Bild: Bildarchiv Regio Imst
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