Letzte PAG Sitzungvor der Sommerpause

05.07.2018 - Gestern, am 04.07.2018 fand die letzte Sitzung des Projektauswahlgremiums vor der Sommerpause statt. Für 3 Vorhaben konnte ein Beschluss gefasst werden.

Drei Beschlüsse standen auf der Tagesordnung der letzten Sitzung des Projektauswahlgremiums des LEADER-Vereins Regio Imst vor der Sommerpause. Auf der Agenda standen diesmal auch zwei Projekte, für die das Regionalmanagement Bezirk Imst selbst die Projektträgerschaft übernimmt. Im ersten Projekt mit dem sperrigen Titel "Schirmunterprojekt Schulweg ist Fußweg" geht es um eine bewusstseinsbildende Maßnahme, die Volksschulkinder der Stadtgemeinde Imst in Zukunft mehr dazu bewegen sollte, den Schulweg zu Fuß zu absolvieren. "Die Direktoren haben uns berichtet, dass die Zufahrtsstraßen vor allem in den Morgenstunden immer stark mit "Eltern-Taxis" frequentiert sind", fasst Manuel Flür kurz eine der Ausgangslagen des Projekts zusammen. Primär geht es in diesem Projekt aber darum, die Selbstverantwortung der Schülerinnen und Schüler zu stärken und den Schulweg wieder als Begegnungsraum zu etablieren. Große Ziele für ein Projekt mit einem sehr überschaubaren Projektbudget von ca. EUR 4.200,00. Das Projekt wurde mit einem Fördersatz von 65% beschlossen. 

Ein weiteres Vorhaben, dass auch schon seit einiger Zeit in der Presse medial begleitet wurde, ist das LEADER-Projekt "Das Inntal summt". Nach fast einem halben Jahr Vorbereitungszeit konnte die Idee von Maximilian Gritsch aus Silz nun fertig entwickelt und mit konkreten Maßnahmen ausgestattet werden. Tatkräfitge Unterstützung fand das Regio Team dabei bei Gisela Egger von der Klima- und ENergiemodellregion, sowie beim Tiroler Bildungsforum und der Tiroler Umweltanwaltschaft.  Am diesem mit EUR 60.000,00 teuren Projekt beteiligen sich die Gemeinden Silz, Mötz, Haiming, Stams, Mieming, Obsteig und Roppen. In knapp eineinhalb Jahren werden nun verschiedenste Maßnahmen zum Thema "öffentliche naturnahe Grünflächengestaltung" realisiert. Neben Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung ist ein Hauptkostenpunkt auch die Beauftragung eines Planers für die Beplanung, Anlage und Betreuung von öffentlichen naturnahen Grünflächen. Das Vorhaben wurde mit einem Fördersatz von 75% beschlossen.

Als letzter Punkt auf der Tagesordnung des Projektauswahlgremiums, ehe mit den Angelegenheiten des Vorstands weiterverfahren wurde, wurde das Projekt "Tiroler Steinbockzentrum - Umsetzung Wildtiergehege und Wanderwege" behandelt. Das Vorhaben behandelt den zweiten Teil des mehrphasigen Leuchtturmprojekts im Pitztal. Phase 1 wurde bereits über ein LEADER-Projekt absolviert. In Phase 2 soll nun mit den ersten Bauarbeiten begonnen werden. Die Realisierung des Hauptgebäudes erfolgt mit Fördermitteln aus dem Regionalwirtschaftlichen Programm Pitztal. Nach kurzer Diskussion konnte auch für dieses Projekt eine positive Entscheidung gefällt werden.

 

Bild: Angeregte Diskussion im Sitzungszimmer der Gemeinde Imst (Bild: Regio Imst)
Bild: Bildarchiv Regio Imst
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