Schulweg ist FußwegZeit für ein Zwischenfazit

20.02.2019 - Seit September 2018 läuft in den drei Imster Volksschulen das Projekt „IMST BEWEGT – Schulweg ist Fußweg“. Nun war es an der Zeit ein erstes Zwischenfazit zu ziehen.

Insgesamt haben sich alle 26 Klassen der Imster Volksschulen am Projekt beteiligt. Im Schnitt absolvierten die 475 Schülerinnen und Schülern an 73 von rund 90 möglichen Schultagen einen umweltfreundlichen Schulweg entweder zu Fuß oder mit dem Bus. „Ein großartiges Ergebnis“, freut sich Projektinitiatorin Johanna Heumader-Schweigl vom Projekt „Miteinand in Imst“, die das Projekt gemeinsam mit dem Regionalmanagement Bezirk Imst in der Stadtgemeinde initiiert hat. „Es zeigte sich schon nach kurzer Zeit, dass es zu einer deutlichen Verkehrsentlastung vor den Schulen kam“, resümierte die Projektleiterin und verweist dabei auf die zahlreichen positiven Rückmeldungen von Lehrpersonen und Direktorinnen. Das mit EU-Mitteln (LEADER) finanzierte Projekt hat sich zum Ziel gesetzt insbesondere dem Phänomen der „Eltern-Taxis“ entgegenzutreten. In den vergangenen Jahren wurden dieses Phänomen nämlich zu einem immer größeren Problem am Schulstandort Imst. Zahlreiche Eltern brachten ihre Kinder zur Schule und holten sie wieder ab, das führte vor allem in den Morgen- und Mittagsstunden zu zahlreichen Verkehrsproblemen rund um die Schulen. Man habe vieles ausprobiert, insbesondere auch Bewusstseinsbildung bei den Eltern so die Direktorinnen der drei Volksschulen, doch kaum ein Ansatz habe funktionierte. Das Projekt „IMST BEWEGT“ versucht aktiv bei den Kindern anzusetzen. Die Projektinitiatoren erhofften sich durch die Ansprache der Kinder auch die Eltern erreichen zu können. Ein Ansatz der funktioniere. Als Belohnung für die Kinder gibt es zudem einen kleinen Beitrag für die Klassenkassa pro umweltfreundlich zurückgelegten Schulweg. Dieses Geld steuern der Familien- & Integrationsausschuss, der Umweltausschuss, der Bildungsausschuss, der Sportausschuss und der Verkehrsausschuss der Stadtgemeinde Imst bei. Im Schnitt „erging“ sich jede Klasse somit schon einen Beitrag für die Klassenkassa in der Höhe von EUR 26,00.

Für das kommende Semester erhoffen sich die Projektverantwortlichen weiterhin eine so rege und aktive Beteiligung der Schülerinnen und Schüler. „Jetzt wird es grün und der Frühling naht, es gibt wohl keine bessere Zeit als jetzt, um seinen Schulweg zu Fuß zu absolvieren“, freut sich Brigitte Flür, Obfrau des Familien- & Integrationsausschusses auf einen weiterhin positiven Verlauf des Projekts.

Bild: v.l. Norbert Praxmarer, Thomas Schatz, Manuel Flür, Sabine Klocker-Ohaba, Martina Frischmann, Johanna Heumader-Schweigl, Karoline Tschiderer, Marina Weirather. Foto: Agnes Dorn
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