Erlebniswelt Grünberg in Obsteig
Erlebniswelt Grünberg in Obsteig
Projektstandort: Gemeinde Obsteig
Projektträger: Innsbruck Tourismus und seine Feriendörfer
Laufzeit: 01.10.2025 – 01.10.2026
Fördersatz: 65 %
Erlebniswelt Grünberg in Obsteig
Das Grünbergareal in Obsteig ist ein ehemaliges kleines Skigebiet, das vom Klimawandel betroffen ist und deshalb nur noch bedingt nutzbar ist. Ursprünglich gab es neben den bestehenden drei Förderbändern und dem kleinen Schlepplift im Nahbereich der Grünbergalm noch einen Sessellift auf den Grünberg. Dieser wurde bereits vor vielen Jahren abgebaut, weil die Schneesituation zunehmend schlechter wurde und ein wirtschaftlicher Betrieb nicht mehr möglich war. Die ehemalige Piste vom Grünberg herunter wurde danach noch zum Skitouren gehen genutzt. Zwischenzeitlich gibt es so selten Schnee, dass auch dies nur noch gelegentlich möglich ist. Eine „natürliche Aufforstung“ ist im Gange, eine Rodung ist nicht mehr vorgesehen.
Das derzeit zum Skifahren genutzte Areal beschränkt sich auf einen kleinen Bereich und ist nur noch als Übungshang für Anfänger geeignet. Ohne künstliche Beschneiung ist auch hier kein Betrieb mehr möglich. Dieser Betrieb wird derzeit noch ermöglicht ist aber sehr unwirtschaftlich und wird jährlich weniger genutzt.
Als Naherholungsgebiet ist der Grünberg wichtig für die Gemeinde und den Tourismus, um ein Wirtschaften weiterhin zu gewährleisten. Das Gebiet zwischen Mötz und Obsteig bis hin zum Simmering bietet schöne Mountainbikestrecken und Wanderwege. Im Winter wird bei guter Schneelage auch Rodeln ermöglicht und auch Skitourengänger und Schneeschuhwanderer sind dann hier aufzufinden.
Die Grünbergalm und die Simmeringalm sind gastronomisch betrieben und bieten Einkehrmöglichkeiten.
Ziel:
Ziel des Projektes ist es, sich dem rasch voranschreitenden Klimawandel anzupassen und einen attraktiven, nachhaltigen Erlebnisort zu schaffen, der Gästen und Einheimischen gleichermaßen zur Verfügung steht und mehr Freizeitaktivität bietet, als das bisher der Fall ist. Dieser Ort soll ganzjährig nutzbar sein, also ein Angebot bieten, das bei möglichst allen Wetterlagen attraktiv ist. Zielgruppen sind in erster Linie Familien und Genussmenschen, die sanfte Erholung und sanfte Aktivitäten schätzen. Innovation und Kooperation sollen im Mittelpunkt der Konzeptplanung stehen.
Der derzeitige Liftbetrieb, der auf Wintertourismus beschränkt ist, ist nicht wirtschaftlich zu betreiben. Der Betrieb weist jährlich einen sehr hohen Abgang auf. Deshalb muss ein Konzept erstellt werden, das wirtschaftlichen Ganzjahresbetrieb ermöglicht oder eines, das ohne Liftbetrieb auskommt. In diesem Falle würde der Lift und evtl. auch die Förderbänder aufgegeben. Die Entscheidung muss im Rahmen der Konzepterstellung anhand einer Wirtschaftlichkeitsberechnung gefällt werden. Es geht nicht darum Gewinne zu erzielen, es soll jedoch insofern wirtschaftlich sein, dass keine oder wenige Abgänge zu zahlen sind – d.h. eine schwarze Null ist angestrebt.
Das Projekt soll langfristig touristisches Wirtschaften in der Region sichern und somit Arbeitsplätze und Wertschöpfung erhalten bzw. schaffen, sowie die Lebensqualität in der Region steigern. Sektorübergreifend sollen Sport, Tourismus, Gastgewerbe, Gemeinde, Forst und Weide ins Konzept einbezogen werden.
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