"Integration und Gemeinwohl"Das neue Netzwerk

Zahlen & Fakten

Am Dienstag, den 08.11.2016 fand im Kultursaal Roppen die Auftaktveranstaltung zum neuen Projekt des Regionalmanagements Bezirk Imst statt.

Dem Aufruf zur Entwicklung einer gemeinsamen Plattform für die Thematik "Integration und Gemeinwohl" folgten Vertreter der verschiedensten Organisationen, wie dem AMS, der AK, dem Roten Kreuz, dem Jugendzentrum, dem Pädagogischen Beratungszentrum, der Diakonie und des Tiroler Sozialen Dienstes. Als sehr positiv wurde vom Organisationsteam auch die Anwesenheit zahlreicher Ehrenamtlicher gesehen. Das Ziel des Abends beschrieb die Obfrau des Regio Vereines Frau Brigitte Flür wie folgt: „Wir wollen, dass vorhandene Ressourcen effizient genutzt werden und vor allem auch die Motivation der vielen Freiwilligen und der Institutionen erhalten bleibt." Das Projekt ist Teil des transnationalen EU Integrationsprojektes, an welchen 4 europäische Ländern und 15 ländliche Regionen teilnehmen. 

Rund zwei Stunden wurde auf den einzelnen Tischen intensiv darüber diskutiert, was man derzeit an vorhandenen Möglichkeiten im Bereich Integration hat, woran es mangelt und was mach sich zukünftig an Unterstützung wünschen würde. Die Ergebnisse zeigen, dass es zwar eine große Vielfalt an Angeboten gibt, es aber vor allem an Begegnungszonen und der damit verbundenen Mobilität für Migranten mangelt, die Netzwerkarbeit vertieft gehört und Zuständigkeiten klarer kommuniziert werden müssen. 

In einem nächsten Schritt wird ein Protokoll verfasst und die nächsten Schritte in einer Steuerungsgruppe, dem auch das Integrationsbüro Imst sowie die Projektleiterin von "Miteinand in Imst" angehört, thematisiert. Anfang des nächsten Jahres sollen dann erneut die Institutionen an einen Tisch geholt werden und die konkreten nächsten Schritte koordiniert und projektiert werden.

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