Klimafitter Erholungswald Imst / Tarrenz

Zahlen & Fakten
Projektträger: Stadtgemeinde Imst
Vorgeschlagener Fördersatz: 75% (65 % für bewusstseinsbildende Projekte + 10% Bonus für besonders kooperativ und innovative Projekte)
Projektlaufzeit: 20.05.2019 bis 19.05.2022

Das Vorhaben umfasst forstliche Maßnahmen im Erholungswald Imst / Tarrenz im Hinblick auf eine klimafitte Ausgestaltung.

Ausgangssituation:

Der  Klimawandel geht im rasanten Tempo voran. Bäume passen sich aufgrund ihres langen Lebens nur sehr langsam an sich änderende Umweltveränderungen an. Daher sind diese auch in Bezug auf den Klimawandel sehr anfällig. Der Wald ist aber zugleich auch ein gutes Mittel zur Bekämpfung des Klimawandels. Wälder nehmen CO2 auf und dienen somit als CO2 Senken. Durch die sich verändernden Bedingungen in den einzelnen Höhenstufen bedarf es einer entsprechenden Baumartenmischung, um mit den bevorstehenden Klimaänderungen klar zu kommen. Eine entsprechende vorausschauende Aufforstung und Waldbewirtschaftung ist daher entscheidend. Forschungen zeigen, dass sich in unseren Breiten auch geeignete Klimatolerante Baumarten verbreiten können. Eine gesunde und reiche Baumartenvielfalt sorgt somit für einen stabilen und gesunden Wald, welcher vor Naturgefahren schützt, sauberes Wasser bringt und Lebensraum für Mensch, Pflanzen und Tiere ist. 

 

Das Projekt:

Die Bezirksforstinspektion Imst hat in  Zusammenarbeit mit dem Regionalmanagement Bezirk Imst mehrere Projekte zur Errichtung klimafitter Landschaftselemente entwickelt. Das vorliegende Projekt behandelt die Gemeinden Imst und Tarrenz und wird von der Stadtgemeinde Imsl getragen. Angedacht sind die Umsetzung forstlicher Maßnahmen zur klimafitten Ausgestaltung der Wälder. Der Fokus liegt hier insbesondere auf dem Erholungswald. Die Maßnahmen werden dabei von einem regionalen Försterbetrieb unter fachlicher Begleitung der Bezirksforstinspektion durchgeführt.

Mehrwert für die Region:

  • Anpassung an den Klimawandel
  • Bewusstseinsbildung im Bereich Klimawandel und Natur

 

Bildnachweis: Bezirksforstinspektion Imst

Mit Unterstützung von Bund, Land und europäischer Union