Förderberatung undProjektauswahlgremium

Beschreibung
Projektauswahlgremium

 

Ihr Projekt einreichen

Projektvorschläge und Ideen können von jeder Privatperson, als auch von Unternehmen, Gemeinden und Vereinen an das Regionalmanagement (=LAG-Management) herangetragen werden. Für die Förderwürdigkeit muss das Projekt in der lokalen Entwicklungsstrategie abgebildet sein. Die Strategie steht hier zum Download zur Verfügung.

 Die Einreichung von Projekten ist laufend möglich (Einreichkriterien). Der Modus der Einreichung und die erforderlichen Unterlagen und Bewertungskriterien werden auf der Homepage des Regionalmanagements verlautbart und zum Download bereitgestellt. Es empfiehlt sich vorab dem Regionalmanagement ein Konzept zukommen zu lassen.
Bitte planen Sie mindestens 3-5 Monate Vorlaufzeit für die Erarbeitung des Projekts ein!

Das Konzept sollte folgende Inhalte umfassen:

 

  • Projektträger
  • Projektbeschreibung
  • Projektpartner (Personen, Vereine, Institutionen, Organisationen)
  • geplante Maßnahmen, Aktivitäten etc.
  • ungefährer Kostenrahmen
  • Beschreibung des Nutzens für die Region
  • Umsetzungszeitraum

Eine Vorlage für das Konzept finden Sie hier

Das Regionalmanagement prüft, ob das Projekt in den Strategierahmen passt (Vorprüfung und Beratung) und berät die ProjektträgerInnen über die einzuhaltenden Vorschriften. Bei Bedarf erfolgt durch das LAG-Management die erste informelle Kontaktaufnahme mit der LVL (LEADER-verantwortliche Landesstelle in Tirol) bezüglich der Abklärung auf Einhaltung der formal-, förder- und wettbewerbsrechtlichen Vorschriften. 
Gemeinsam mit dem Projektwerber wird im Falle einer positiven Vorprüfung  das Projekt soweit weiterentwickelt und regional abgestimmt, dass es einreichfähig ist. Insbesondere sind alle erforderlichen Unterlagen und der Projektantrag beim Regionalmanagement einzubringen (formelle Projekteinreichung). Die Mitarbeiter stehen dabei unterstützend zur Seite.
Der vollständige Projektantrag inkl. aller Unterlagen wird dem Projektauswahlgremium vorgelegt (Inhaltliche Projektentscheidung).  Diese Unterlagen werden dem Gremium im Vorfeld der Sitzung übermittelt. Die inhaltliche Projektentscheidung erfolgt durch das Projektauswahlgremium gemäß der Geschäftsordnung und den Projektauswahlkriterien. Das Gremium legt auch die Förderhöhe fest. Bei Ablehnung des Projekts ergeht ein begründetes Absageschreiben an den/die ProjektwerberIn.
Nach Zustimmung durch das Projektauswahlgremium und der Festlegung der Förderhöhe, wird das Projekt durch das LAG-Management der bewilligenden Stelle zur Prüfung vorgelegt. Die LAG übermittelt der bewilligenden Stelle auch jene Förderanträge, für welche keine positive Beschlussfassung vorliegt.
Die bewilligende Stelle prüft den Antrag auf Vollständigkeit und das Vorliegen der Fördervoraussetzungen. Weiters überprüft die bewilligende Stelle die Wettbewerbsrelevanz des Vorhabens und entscheidet endgültig über den Förderantrag.
Verläuft die Prüfung positiv, erhält der Projektwerber von der bewilligenden Stelle die Förderzustimmung und Förderverträge zur Unterfertigung.
Nach Projektgenehmigung beginnt die Projektumsetzung. Während dieser Phase steht dem Projektträger das Regionalmanagement beratend und unterstützend zur Seite.

Projektauswahlgremium

Das Projektauswahlgremium des Vereins Regionalmanagement Bezirk Imst ist ident mit dem Vorstand und besteht aus 16 Mitgliedern.

Geschlechterverteilung:
8 Frauen, 8 Männer
5 VertreterInnen der Gemeinden und Planungsverbände
(BürgermeisterInnen, GemeinderätInnen)
4 VertreterInnen Wirtschafts- und Sozialpartner
7 VertreterInnen der Zivilgesellschaft
(Privatpersonen)

Jeder Person des Auswahlgremiums wurde ein strategischer Themenbereich zugewiesen. Das soll dazu beitragen, dass die strategischen Ziele und Maßstäbe aus allen Handlungsfeldern der Entwicklungsstrategie bei allen Entscheidungen mitberücksichtigt werden und eine möglichst breite Abwägung bei allen Entscheidungen des Gremiums sichergestellt ist.

Das Projektauswahlgremium ist für die Auswahl der vorgelegten Projekte verantwortlich. Als formelle Kriterien werden die Strategieverknüpfung, Finanzierung und Wirtschaftlichkeit geprüft, zur inhaltlichen Entscheidung dienen ein Nachhaltigkeitscheck, die Beschreibung der Wirkungsorientierung und des Mehrwertes des Vorhabens, eine Kosten-Nutzen-Relation, sowie die geplante mittelfristige Entwicklung des Projektes nach Projektlaufzeitende. Es werden dazu tirolweit einheitliche Kriterien verwendet.

Die 19. Sitzung des PAG findet voraussichtlich Ende November Anfang Dezember statt.  FörderwerberInnen sind aufgerufen, in Abstimmung mit dem Regionalmanagement mögliche Förderprojekte einzureichen. Die Projektunterlagen müssen zwei Wochen vor dem Termin beim Regionalmanagement Bezirk Imst einlagen. Es empfiehlt sich eine möglichst frühe Kontaktaufnahme mit den MitarbeiterInnen des Regionalmanagements. Die darauffolgende Sitzung wird voraussichtlich erst im März 2019 stattfinden.
 

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