PumpTrackImst

Zahlen & Fakten
Standort: Imst
Projektträger: Imst Tourismus
Vorgeschlagener Fördersatz: 65% für Projekte zur Bewusstseinsbildung, Bürgerbeteiligung, Schirmprojekte
Projektlaufzeit: 02.03.2020 bis 31.10.2020

Die Radregion Imst möchte sich als Raddestination etablieren, dahingehend plant der TVB mehrere Maßnahmen. Eine Maßnahme umfasst die Anschaffung eines PumpTracks.

Ausgangssituation:

Die Ferienregion Imst hat in den letzten Jahren viele Investitionen im Bereich Radfahren getätigt. Dabei war verstärkt das Thema „Genussradfahren“ im Fokus. Mit dem Lückenschluss am Holzleiten („alte Bobbahn Nassereith“) und der Asphaltdecke beim Uferweg im Bereich Dollinger (Tarrenz) steht die Tschirgantrunde sowie die Gurgltalrunde ab Frühjahr 2020 für diese Zielgruppe bereit. Mit Bike4Rent konnte zudem für 2020 ein Partner gefunden werden, der in Summe 24 E-Bikes (6 in Hoch-Imst, 6 in Nassereith und 12 in Imst) zum Ausleihen zur Verfügung stellt. Die Reservierung erfolgt über eine eigene App, die Rückgabe ist an allen 3 Verleihstationen möglich.

Weiters wird gerade die neue Bikekarte (Bike Dorado) überarbeitet, nachdem sämtliche Forstwege hinsichtlich Nutzungsvereinbarungen mit den Grundstückseigentümern überprüft wurden. Das primäre Ziel war das Angebot von Bike-Runden, die vermehrt den Bedarf des Nutzers treffen sollen. Mit Beginn des Frühjahres werden die Mountainbikestrecken teilweise mit neuen Schildern versehen und die Almenrunde zusätzlich mit einem neuen Logo berücksichtigt. Ein entsprechender Abgleich mit der Landeshomepage www.radrouting.tirol ist erfolgt. Imst Tourismus stellt für die 28 Mountainbikerouten, 2 Fernradstrecken und 12 Rennradtouren neben den GPX Daten auch weitere Zusatzfeatures wie 3D-Flüge auf www.imst.at/karte zur Verfügung.

Als nächsten Schritt zur Bike-Destination wurde bereits eine Geländeanalyse für mögliche Bike-Trails in Auftrag gegeben. 3 potentielle Bike-Areas wurden identifiziert. Das Projektziel ist das Entwickeln und Bauen von einfachenBike-Trails im Feriengebiet. Der potentielle Nutzer soll erste Erfahrungen im Gelände sammeln. Auf Trails mit 80 cm bis 100 cm im Gelände (natürlicher Wald- oder Wiesenboden) sollen erste Erfahrungen mit dem Bike gemacht werden. Die Einfachheit des Geländes soll die Ferienregion von den bereits bestehenden Anbietern Serfaus-Fiss-Ladis oder Bike Republik Sölden unterscheiden. Um dieses Ziel zu erreichen ist es aber auch notwendig, vorab das Zielpublikum entsprechend zu schulen, diesem Vorhaben widmet sich das vorliegende Projekt.

Das Projekt:

Mit dem Ankauf eines Pumptrack wird der Zielgruppe der Trailbiker eine Möglichkeit geboten, erste Erfahrungen in unebenem, kurvigem Gelände zu machen. Ein Pumptrack ist eine Attraktion für ein sehr breites Spektrum der Bevölkerung und ein wahrer Pluspunkt für die Bewegungsförderung z.B.: auch für den Schulunterricht. Mit viel Spaß werden automatisch Koordination, Gleichgewicht, Fitness und Ausdauer gefördert. Zur Erreichung dieser Ziele wird ein Pumptrack von Imst Tourismus angeschafft und am Sportzentrum zwischen Eishockeyplatz und Kletterturm aufgebaut. Durch das modulare System ist ein einfacher Auf- und Abbau möglich. Somit kann an mehreren Standorten im Feriengebiet (z.B.: Postplatz Nassereith, Oberer Sparkassenplatz…) der Pumptrack temporär, eventuell auch in verkleinerter Form, aufgebaut werden. Zudem ist seitens Imst Tourismus und Stadt Imst geplant die Schulen auf diese neue Freizeiteinrichtung hinzuweisen um damit auch Teile des Sportunterrichts auf den Pumptrack zu verlagern. Die regionalen Vereinen im Umkreis (z. B. Bike & Run, Peto-Bike-Team…) werden ebenfalls darauf aufmerksam gemacht. Für deren Nachwuchsarbeit und für Trainingszwecke generell eignet sich diese neue Anlage deshalb sehr gut, da auch die zentrale Lage und die gute Erreichbarkeit mit idealer Infrastruktur (Parkplätze, Cafe, Sanitäre Einrichtungen) weitere Pluspunkte bringt.

Die Anlage steht allen kostenlos zur Verfügung. 

Nutzen für die Region:

  • Förderung des Sommertourismus
  • Bewusstseinsbildung im Bereich Gesundheit
  • Förderung der Radfahr-Kompetenz

 

Noch Fragen?

Haben wir Ihr Interesse geweckt oder gibt es Rückfragen zu diesem Thema? Melden Sie sich bei Manuel Flür, Tel. 05417 200 18.

Mit Unterstützung von Bund, Land und europäischer Union