SUP: Das Inntal summt - Blühaktion

Zahlen & Fakten
Standort: Inntal & Mieminger Plateau
Projektträger: Regionalmanagement Bezirk Imst
Vorgeschlagener Fördersatz: 65% für Projekte zur Bewusstseinsbildung, Bürgerbeteiligung, Schirmprojekte.
Projektlaufzeit: 14.12.2020 bis 30.09.2021

Privatgärten sollen blühen! Das ist das erklärte Ziel des Folgeprojekts von "Das Inntal summt".

Ausgangssituation

Das Insektensterben schreitet unaufhörlich voran, seit 1989 ist die Masse an Insekten um knapp drei Viertel gesunken (Süddeutsche Zeitung 2017). Alarmierend, vor allem in Hinblick darauf, dass die Insekten die Bestäuber unserer Nutzpflanzen sind und somit nicht zuletzt auch maßgeblich dafür verantwortlich sind, dass wir unser tägliches Brot genießen können. Dahingehend hat das Regionalmanagement Bezirk Imst in Kooperation mit der Klima- und Energiemodellregion Imst und 7 Gemeinden das Projekt „Das Inntal summt“ gestartet. In den Gemeinden Roppen, Haiming, Mötz, Silz, Stams, Mieming und Obsteig wurden in der eineinhalbjährigen Projektlaufzeit über 50 naturnahe Blühflächen angelegt, Workshops angeboten und die Bevölkerung bei Informationsveranstaltungen über naturnahe Gartengestaltung sowie das Insektensterben informiert. Das Projekt wurde auf Seite der Gemeinden nachhaltig verankert und es gibt jährliche Treffen zwischen den Gemeindemitarbeiterinnen und -mitarbeitern. Um das Bewusstsein in der Bevölkerung ebenfalls nachhaltig zu beeinflussen, ist die Idee zum Projekt „Das Inntal summt – Blühaktion“ entstanden.

Das Projekt

Ziel des Vorhabens ist es mittels zwei kleinerer bewusstseinsbildender Aktionen die Bevölkerung der 7 Inntal-summt-Gemeinden über die Möglichkeit naturnaher heimischer Gartengestaltung zu informieren. Die bewusstseinsbildenden Aktionen umfassen:

Die Saatgutpäckchen werden in den Gemeinden zur kostenlosen Entnahme aufgelegt und enthalten Informationen zur Anlage von Blühflächen, zum Insektensterben und zum Projekt "Das Inntal summt". 

Nutzen für die Region

  • Bewusstseinsbildung für Natur und Biodiversität
  • Stärkung der Kompetenzen zum Naturraum

Foto: Regio Imst

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