Unser PitztalUnsere Zukunft

Zahlen & Fakten
Mit dem  Regionalentwicklungsprogramm des Landes Tirol (RWP) erhalten die Gemeinden des Pitztals die Möglichkeit wichtige Impulse für diese nachhaltige Entwicklung im Tal zu setzen.
Beschreibung
Erstellung

Das Pitztal, mit seinen vier Gemeinden Arzl i.P., Wenns, Jerzens und St. Leonhard i.P., gehört noch zu den ursprünglichen Tälern Tirols. Mit dem Claim „Das Dach Tirols“ ist das Tal ein weitreichendes Qualitätsversprechen eingegangen. Im Zentrum steht die Hebung der Qualität des Angebotes für den Gast aber auch für den Einheimischen, der auch in Zukunft  im Tal nicht nur einen funktionierenden Wirtschaftsraum, sondern auch einen intakten Lebens- und Kulturraum vorfinden soll. Mit dem  Regionalentwicklungsprogramm des Landes Tirol (RWP) erhalten die Gemeinden des Pitztals die Möglichkeit wichtige Impulse für diese nachhaltige Entwicklung im Tal zu setzen. Dabei wird es darauf ankommen, die Stärken des Tals zu festigen und die vorhandenen Chancen für das Tal bestmöglich zu nutzen. Auf der anderen Seite müssen die Schwächen des Tales aufgezeigt und ihnen mit Entschlossenheit begegnet werden.
Jedes Jahr stehen dem Pitztal dafür 1 Million Euro zur Verfügung. Mit diesem Fördergeld werden Projekte unterstützt, die die Wettbewerbsfähigkeit der Region langfristig sichern, die Beschäftigungssituation im Tal verbessern und neue Innovationen ins Pitztal bringen. Soziale, wirtschaftliche und ökologische Ansprüche des Tales sollen dabei bestmöglich in Einklang gebracht werden.
Das Land Tirol hat das Regionalmanagement Imst mit der Erarbeitung und Umsetzung des Regionalwirtschaftlichen Programms Pitztal betraut. Unser Ziel ist es, möglichst viele Pitztalerinnen und Pitztaler auf diese außerordentliche Chance aufmerksam zu machen und Sie gleichzeitig zu motivieren langfristig in ihr Tal zu investieren.

Die Erstellung des Programms erfolgte im Laufe des Jahres 2017. Konkreter Start des Programms ist 2018.
 

Das Regionalwirtschaftliche Programm - die Fakten

Die Strategie:

  • Das Regionalwirtschaftliche Programm Pitztal

Die Richtlinie des Sonderförderprogrammes:

  • Sonderförderprogramm Pitztal 2018 - 2027

Die Ziele des Programmes:

  • Verhinderung der Bevölkerungsabnahme
  • Zunahme der Erwerbspersonen und dadurch Abnahme der Arbeitslosigkeit
  • Steigerung der betrieblichen Investitionen
  • Förderung von Innovationen und Kooperationen

Start des Programmes:

  • 01.01.2018

Fördervolumen:

  • 10 Millionen Euro auf 10 Jahre

4 Leitmaßnahmen:

  • Destinationsentwicklung
  • Steigerung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der Betriebe
  • Orte guten Lebens
  • Programmkonforme Einzelmaßnahmen

Die teilnehmenden Gemeinden:

  • Gemeinde Arzl im Pitztal
  • Gemeinde Wenns
  • Gemeinde Jerzens
  • Gemende St. Leonhard im Pitztal

Eingeladene Menschen zur Mitarbeit:

  • 7.496

Weitere Informationen des Landes über das Programm.

Ansprechpartner beim Land Tirol:

Ansprechpartner beim Regionalmanagement Bezirk Imst:

 

Aktueller Stand

Oktober beschlossen. Die Geschäftsstelle wurde beim Regionalmanagement Bezirk Imst eingerichtet und seit 01.01.2018 können nun Anträge eingereicht werden. 
Um das Programm vertiefend der Bevölkerung zu präsentieren, findet an folgenden Terminen eine Programmvorstellung statt. 

Programmvorstellungen:

  • 16.01.2017    Gemeinde Arzl
  • 18.01.2017    Gemeinde Wenns
  • 23.01.2017    Gemeinde St. Leonhard im Pitztal
  • 25.01.2017    Gemeinde Jerzens

Ansprechpartner:
Ing. Markus Mauracher, MSc | markus.mauracher@regio-imst.at | 05417 200 18 | Kirchplatz 8 | 6426 Roppen

 

Ihr Projekt

Sie haben ein Projekt von dem Sie überzeugt sind, dass es einen positiven Beitrag für die Entwicklung des Tales zu leisten imstande ist….dann sind Sie hier richtig!
Markus Mauracher berät sie gerne und begleitet sie von der Idee bis zur Antragseinreichung beim Fördergremium und bei der zuständigen Landesabteilung.

Das Regionalwirtschaftliche Programm Pitztal durchlief mehrere Stadien bis zur Genehmigung durch das Land Tirol:
 

  • Antrag des Regionalwirtschaftlichen Programmes durch LAbg. Mag. Jakob Wolf
  • Landtagsbeschluss am 17.11.2016
  • Regierungsbeschluss 31.01.2017

Gleichzeitig fand die Ausschreibung hinsichtlich des Prozessbegleiters für die Strategieentwicklung statt. Diese wurde durch das Regionalmanagement Bezirk Imst durchgeführt und konnte im Jänner abgeschlossen werden. Das damalige Auswahlgremium, bestehend aus den Bürgermeister aller betreffenden Gemeinden, der Obfrau des Regio Vereines, des Bezirkshauptmanns, wählte Dr. Ernst Partl als Prozessbegleiter aus. 

Für die Steuerung der Erarbeitung des Regionalwirtschaftlichen Programms ist das Amt der Tiroler Landesregierung gemeinsam mit dem Bezirkshauptmann verantwortlich. 

Wesentliche Schritte bei der Erarbeitung des RWP Pitztal

  • Festlegung der Maßnahmen über regionale Arbeitskreise in den Gemeinden und unter Einbeziehung aller weiteren wesentlichen Akteure im Tal (Tourismusverband mit Bergbahnen, Sozialpartner, Landwirtschaft)
  • Abstimmung mit den Fachabteilungen / Festlegung der optimalen Fördermöglichkeit
  • Festlegung der quantitativen und qualitativen Ergebniserwartung (inkl. Monitoring und Evaluierung)
  • Erstellung Förderrichtlinie durch die Förderstelle (Sachgebiet Wirtschaftsförderung)
  • Aufbau der Programmgeschäftsstelle Regionalmanagement Imst – Förderung 90% - Kosten – ca. 6% der Fördermittel

Regionale Arbeitskreise

An diesen Terminen konnten sich die Bürger  eingehend über die Inhalte und Ziele des Regionalwirtschaftlichen Programms informieren.

Termine: 

  • Wenns | 06.03.2017 ab 19:30 Uhr | Mehrzwecksaal Wenns | durchgeführt
  • Arzl i.P. | 07.03.2017 ab 19:30 Uhr | Gemeindesaal | durchgeführt
  • St. Leonhard i.P. | 08.03.2017 ab 19:30 Uhr | Gemeindesaal | durchgeführt
  • Jerzens | 15.03.2007 ab 19:30 Uhr | Gemeindesaal | durchgeführt

Info-Folien zum Downloaden. 

Bitte beachten Sie, dass die Regionalen Arbeitskreistreffen bereits alle durchgeführt wurden.
 

Aufgaben der Programmgeschäftsstelle

  • Beratung der Projektträger
  • Überprüfung der Projekte auf Konformität mit dem Programm
  • Koordination zwischen inhaltlich verbundener Projekte und Nutzung von Synergien in Bezug auf LEADER/ CLLD- grenzüberschreitend
  • Vorabklärung der optimalen Fördermöglichkeit mit der Förderstelle des Landes
  • Erarbeitung eines Bewertungsvorschlags für die Projekte
  • Laufendes Monitoring der Programmumsetzung
  • Jährliche Umsetzungsberichte
     

Förderabwicklung im Rahmen des RWP

  • Projektträger reicht vor Projektbeginn den Antrag bei der Geschäftsstelle (Regio Imst) ein
  • Prüfung des Antrags auf Programmkonformität – siehe Bewertungskriterien
  • Weiterleitung an das Sachgebiet Wirtschaftsförderung im Land, von der das Ansuchen gemäß Richtlinie geprüft wird
  • Beschlussfassung durch das Fördergremium
  • Definitive Förderentscheidung durch die Tiroler Landesregierung
  • Förderabwicklung inkl. Auszahlung der Mittel durch das Sachgebiet Wirtschaftsförderung
     

Zeitlicher Ablauf der Programmerstellung

  • 17. November 2016 | Beschluss des Tiroler Landtages und Auftrag zur Erstellung des Programmes | erledigt
  • 31. Jänner 2017 | Beschluss der Tiroler Landesregierung und Auftrag zur Erstellung des Programmes | erledigt
  • Jänner 2017 | Vorbereitung der Erarbeitung inkl. detaillierter Analyse | erledigt
  • Jänner bis Juni 2017 | Programmerstellung in der Region | erledigt
  • Juli 2017 | Erstellung Richtlinie | erledigt
  • 05. September 2017 | Beschluss der Tiroler Landesregierung | erledigt
  • 04. Oktober 2017 | Beschluss des Tiroler Landtages | erledigt
  • November bis Jänner 2018 | Programmvorstellung im Tal    
  • ab Jänner 2018 | Start der Programmumsetzung | erledigt

 

Wie läuft's ab?

 

Informationen für die Presse

Informationen für die Presse
 

Auszug bisheriger Berichterstattungen in der Presse
 

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