Das Inntal summtEs lebe die Artenvielfalt

Zahlen & Fakten
Ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Klima- und Energiemodellregion, dem Grünen Tirol, dem Tiroler Bildungsforum, den sieben Gemeinden und dem Regionalmanagement Bezirk Imst
Beschreibung
Informationen für Sie
Die Geschichte hinter dem Projekt
Maßnahmen im Rahmen des Projekts

Im Rahmen des LEADER-Projekts "Das Inntal summt" finden im Frühjahr 2019 Natur im Gartennachmittage in den einzelnen teilnehmenden Gemeinden statt. Bei den Veranstaltungen erwarten die Besucher Kurzvorträge zu diversen Themen sowie Kinderworkshops mit Prof. Blumix. 

Nachfolgend die restlichen Termine:

TerminGemeindeRäumlichkeitZeitTitel
18.05.2019ObsteigVolksschule Obsteig14.15 - 14.45Das Inntal summt - Mit Natur im Garten
   14.45 - 15.15Heimische Blütenstauden für den Garten
   15.45 - 16.15Vögel im Garten
   16.15 - 16.45Leben am und im Gartenteich

Der Eintritt ist frei.

Für Verpflegung ist bestens gesorgt.

 

Des Weiteren werden im Rahmen des Projekts Workshops angeboten:

ThemaWo?Wann?
Bluemenwiesen anlegenMieming15.06.2019
Heimische Gehölze für den Garten   Mötz29.06.2019

Begrenzte TeilnehmerInnenzahl! Die Workshops sind kostenlos!

Anmeldung unter naturimgarten@tsn.at 

 

Die Gemeinden sind wichtige Akteure, aber was zählt ist jeder einzelne Garten im Hinblick auf den Erhalt der Biodiversität. Deshalb sind auch Sie eingeladen aktiv mitzugestalten und mitzuhelfen. 

Wie?

  • Informieren Sie sich im Rahmen einer der Familiennachmittage!
  • Gestalten Sie Ihren Garten Insektenfreundlich​​​​​​:
  1. verwenden Sie keinen Torf
  2. lassen Sie "wilde Ecken" entstehen - Mähen sie nur noch ein bis zweimal jährlich
  3. pflanzen Sie heimische Gehölze und heimische Pflanzen
  4. Verzichten Sie auf Pestizide
  5. Schaffen Sie Strukturen in Ihrem Garten (Baumstämme, Steinhaufen, Bienenhotels, etc.)

Es sind oft kleine Dinge die den Insekten helfen. Pflanzen Sie statt einer Tuje doch einen heimischen Wacholder, der ist ebenso schnittfähig und robust. Und statt der für unsere Insekten nicht wirklich guten Forsythie eine heimische Kornelkirsche? Es sind einfache Dinge, man muss nur daran denken. 

Informationen gibt es zahlreiche. Insbesondere das Tiroler Bildungsforum steht Ihnen gerne beratend zur Seite.

Kontakt Tiroler Bildungsforum

naturimgarten@tsn.at | Tiroler Bildungsforum

Sillgasse 8, 2. Stock | 6020 Innsbruck
Telefon: +43 (0) 512 581465

 

Wir sind nicht alleine - in Tirol gibt es zunehmend Initiativen die sich dem Erhalt der Insekten widmen.

Vielleicht ist es ihnen selbst schon aufgefallen, eine Autofahrt von Imst nach Innsbruck im Frühling und Sommer war früher noch eine richtige Herausforderung für die Scheibenwischanlagen unserer motorisierten Gefährte. Da ein Schmetterling, hier eine Fliege, dort ein Falter, ab und an eine Biene und von den vielen Mücken brauchen wir erst gar nicht reden und der Tod des Maikäfers war nicht nur durch einen entsprechenden Klecks an der Windschutzscheibe gekennzeichnet, sondern vor allem auch durch ein unverkennbares „Dong“ begleitet.

Schon vor Jahren kündigten Wissenschaftler ein größeres Insektensterben an, damals oft belächelt und nicht wahrgenommen, zumal der kleine Friedhof auf der Windschutzscheibe das Gegenteil bewies, doch seit ein paar Jahren fällt es auch zunehmend den Autofahrerinnen und Autofahrern auf, dass der Scheibenwischer im Frühling, Sommer und Herbst vermehrt unbenützt bleibt.

Das Insektensterben schreitet unaufhörlich voran, seit 1989 ist die Masse an Insekten um knapp drei Viertel gesunken (Süddeutsche Zeitung 2017). Alarmierend, vor allem in Hinblick darauf, dass die Insekten die Bestäuber unserer Nutzpflanzen sind und somit nicht zuletzt auch maßgeblich dafür verantwortlich sind, dass wir unser tägliches Brot genießen können.

Allmählich zeigen sich jedoch vermehrt Initiativen, die sich dieser Entwicklung entgegenstellen. So haben in Tirol etwa die Tiroler Landesumweltanwaltschaft aber auch das Tiroler Bildungsforum Projekte in die Wege geleitet, die das Insektensterben behandeln und zu vermehrter Achtsamkeit in Bezug auf den Umgang mit unseren kleinen Sechsfüßlern aufrufen.

In der Gemeinde Silz keimte im Herbst 2017 eine ähnliche Idee auf. Gemeinsam mit der Managerin der Klima- und Energiemodellregion und einem Vertreter des Regionalmanagements Bezirk Imst fasste man den Entschluss zu einem größeren Projekt, dass auch mehrere Gemeinden umfassen sollte. Der Grundstein für dieses Projekt wurde in einem Workshop am 14. Februar 2018 gelegt.

Gemeinsam mit den Gemeinden, der Klima- und Energiemodellregion Imst, dem Grünen Tirol sowie dem Tiroler Bildungsforum entwickelte das Regionalmanagement Bezirk Imst das Projekt "Das Inntal summt". 

Am Projekt sind folgende Gemeinden beteiligt:

  • Silz
  • Roppen
  • Haiming
  • Mötz
  • Stams
  • Mieming
  • Obsteig

Im Zuge dieses LEADER-geförderten Vorhabens werden folgende Maßnahmen realisiert:

  • Planung und Anlage von naturnahen öffentlichen Blühwiesen in den teilnehmenden 7 Gemeinden
  • Einschulung von Gemeindebediensteten im Umgang mit den Blühwiesen
  • Informationsveranstaltungen "Familiennachmittage" mit dem Tiroler Bildungsforum
  • Öffentlichkeitsarbeit (Presseeinschaltungen, etc.)
  • Ansprache regionaler Gärtnereien
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